Stratocaster und Telecaster

Auch der Gitarrenbauer Leo Fender beschäftigte sich mit dem Bau einer Solid Body-Gitarre. Er brachte eine Brettgitarre auf den Markt, die nach einigen Namenswechseln den Namen Telecaster bekam und heute noch ein beliebtes Instrument ist. Diese Gitarre ist mit zwei Single Coils ausgestattet, einer davon ist mit einer Metallkappe verdeckt. Die Telecaster ist ziemlich einfach gebaut, ein richtiges Brett eben. Sie ist von Country und Blues Musikern sehr beliebt, kennt aber auch härtere Gangarten. Später erweiterte Fender den Markt um einen neuen Meilenstein: die Stratocaster.

Diese Gitarre wies ein paar praktische Neuheiten auf: Ausfräsungen am Korpus bewirken, dass die Gitarre besser am Körper des Gitarristen liegt, ein mittlerer Single Coil kam hinzu und ein Vibratosystem, welches die Gitarre jammern lässt. Die Gitarre wurde sofort zu der bekanntesten E-Gitarre der Welt und wohl millionenfach kopiert.

Fendergitarren haben einen einfachen Korpus aus Erle oder Esche, einen angeschraubten Hals, eine gerade (nicht abgewinkelte) Kopfplatte mit einseitig angeordneter Mechanik. Die Mensurlänge bei Fendergitarren beträgt in der Regel 648mm, was eher als gross gilt, also nichts für kleine Fingerchen.

 

E-Bass / Elekto Bass

Nicht nur Gitarren werden verstärkt sondern auch Bässe. Sie sehen aus wie elektrische Gitarren, sind aber etwas größer, haben weniger, aber dickere Saiten und tönen tiefer. Auch hier sind Modelle von Fender wie der Jazz Bass und der Precision Bass in führender Position, aber auch Bässe von Ibanez und anderen Herstellern sind beliebt. Natürlich gibt es noch viele andere elektrische Gitarrentypen, aber die hier alle zu nennen, würde den Rahmen sprengen.

 

Jazzgitarre

Um mit den aufkommenden lauten Jazzbands mitzuhalten, brauchten Gitarristen grössere und lautere Gitarren, wo sie so richtig fest dreinschlagen konnten. So wurde die Schlaggitarre (auch Jazzgitarre) erfunden. Besondere Merkmale einer Jazzgitarre ist das abstehende Schlagbrett als Schlagschutz, f-förmige Schalllöcher, häufig ein relativ hoher Steg und ein recht großer Korpus. Rein akustische Jazzgitarren sind heutzutage eher selten anzutreffen.

 

Gitalele

Die Gitalele ist etwa gleich gross wie die Ukulele, hat aber sechs Saiten. Sie ist in der Regel eine Quart höher gestimmt als die Gitarre: A D G C E A.

 

Hawaiigitarre

Hawaiigitarren oder Lap Steel-Gitarren sind extra für das Slidespiel gebaut worden. Diese Gitarre wird beim Spielen auf die Oberschenkel gelegt und mit einem Röhrchen gespielt, was diesen typischen Hawaiisound erzeugt. Dabei wird eine offene Stimmung verwendet.

 

Elektroakustische Gitarren

Elektroakustische normale Akustikgitarren (Klassik, Western etc.) mit einem eingebauten Mikrofon oder einem anderen Tonabnehmer. Man kann diese Gitarren also ganz normal verwenden, man kann sie aber auch an einen Verstärker anschließen, wenn man beispielsweise auf der Bühne besser gehört werden will. Diese Gitarren verfügen über eine in die obere Zarge eingelassene Bedienungsfläche mit Klangreglern, manchmal ist sogar ein Stimmgerät mit eingebaut.

 

Resonatorgitarre

Ebenfalls der Lautstärke zuliebe wurden die Resonatorgitarren erfunden, als es noch keine elektrisch verstärkten Gitarren gab. Ein metallerner Resonator auf der Vorderseite der Gitarre sollte das Instrument lauter machen.

Als später die elektrischen Gitarren auftauchten, waren die Resonatorgitarren nicht mehr so verbreitet. Jedoch wird sie häufig im Blues gebraucht für das Slide-Spiel. Eine der ersten Resonatorgitarren ist die Dobro, deshalb werden Resonatorgitarren häufig auch so genannt.

 

Jazzgitarre

Um mit den aufkommenden lauten Jazzbands mitzuhalten, brauchten Gitarristen grössere und lautere Gitarren, wo sie so richtig fest dreinschlagen konnten. So wurde die Schlaggitarre (auch Jazzgitarre) erfunden. Besondere Merkmale einer Jazzgitarre ist das abstehende Schlagbrett als Schlagschutz, f-förmige Schalllöcher, häufig ein relativ hoher Steg und ein recht grosser Korpus. Rein akustische Jazzgitarren sind heutzutage eher selten anzutreffen.