Gitarren-Typen

Konzert-Gitarre

Gitarre mit Nylon-Saiten, auch Klassikgitarre, Nylongitarre oder Spanische Gitarre. Die Klassische Gitarre ist meistens die erste, die einem in den Sinn kommt und muss auch nicht unbedingt mit klassischer Musik in Verbindung gebracht werden.

Da die Töne leicht zu greifen sind und die Nylon-Saiten auf den Fingern weniger schmerzen wie Stahlsaiten, ist die Klassikgitarre ein beliebtes Einsteigerinstrument. Die sechs Saiten auf der Konzertgitarre sind aus Nylon (früher Darm), die Basssaiten sind zusätzlich mit einem feinen Draht umsponnen. Diese Saitenart eignet sich gut für den Anschlag mit den Fingern, man kann aber auch ein dünnes Plektrum (Plättchen) verwenden.

Achtung: Niemals Stahlsaiten auf eine Nylonsaitengitarre spannen, die Gitarre könnte kaputt gehen!!! Das breite Griffbrett und der weiche Klang ist für das klassische Melodiespiel am besten geeignet, es können auf der Klassikgitarre aber auch Lieder begleitet werden.

Flamencogitarren sind der klassichen Gitarre ziemlich ähnlich, weshalb auf der klassischen Gitarre auch Flamenco gespielt werden kann. Eine Flamencogitarre unterscheidet sich von der klassischen Gitarre vor allem darin, dass das Korpusholz etwas dünner ist und somit der Klang etwas durchdringender. Ausserdem besitzen viele Flamencogitarren einen Schlagschutz, damit das Holz nicht verkratzt wird.

 

Konzert-Gitarren

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Western-Gitarre

Auch Akustikgitarre, Dreadnought, Stahlsaitengitarre, Flat Top oder Folkgitarre genannt. Die Westerngitarre unterscheidet sich von der klassischen Gitarre in erster Linie durch die Stahlsaiten anstelle von Nylon, aber auch durch einen schmaleren Hals, einen etwas größeren Korpus, eine andere Mechanik und die Verzierung ums Schallloch, welche hier meistens nicht so aufwendig gemacht ist.

Da sie häufig mit Plektrum gespielt wird, ist meistens unterhalb dem Schallloch ein Schlagschutz angebracht. Der Klang ist lauter und harter als der einer Gitarre mit Nylonsaiten, so eignet sich diese Gitarre gut für das Begleitspiel.

Aber auch andere Techniken sind auf dieser Gitarre anwendbar, zum Beispiel das Slidespiel oder das Solospiel mit Bendings gehen auf einer Westerngitarre wesentlich besser als auf einer Klassikgitarre.

Leider ist sie für Anfänger weniger geeignet, da die harten Saiten an den Fingerkuppen anfangs oft sehr schmerzen. Häufig sind auch Westerngitarren mit integriertem Mikrofon oder Tonabnehmer, welche für den Gebrauch auf der Bühne verstärkt werden können.

 

Western-Gitarren

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E-Gitarre

Elektrische Gitarre: Nachdem bereits Gitarren elektrisch verstärkt wurden, versuchte man neue Wege zu gehen. Die Firma Rickenbacker brachte einen elektromagnetischen Tonabnehmer heraus, welcher eine einfache Brettgitarre (ohne Hohlraum) verstärkte. Auch der Mandolinen- und Gitarrenhersteller Gibson experimentierte mit Tonabnehmern. Schliesslich kamen elektroakustische und semiakustische Instrumente dabei heraus. Man ging dabei von der Jazzgitarre aus.

 

E-Gitarren

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Gitarrenmodel Les Paul

Der Gitarrist Lester Polfus auch unter dem Künstlernamen Les Paul bekannt, kam eines Tages auf die Idee, seine semiakustische Gitarre ausstopfen zu lassen; die Solid Body-Gitarre war geboren.

Der Hersteller Gibson baute darauf eine Serie solcher Gitarren und gab ihnen den Namen Les Paul. Dieses Gitarrenmodell von Gibson gehört heute noch zu den meist verbreiteten und meistkopierten Modellen der E-Gitarrenindustrie. Anfangs war sie mit einem einspuligen Tonabnehmer namens P90 bestückt. Als der Humbucker aufkam, verwendete Gibson bei den meisten Les Paul-Modelle Humbucker, welche einen fetten, warmen Ton und weniger Nebengeräusche produzierten.

Les Paul-Modelle haben einen Korpus aus Erle oder Mahagoni, welcher häufig noch mit einer schönen Decke aus Ahorn überdeckt ist. In den meisten Fällen haben Paulas, wie sie auch genannt werden, einen Hals, der mit dem Korpus verleimt wurde (nicht etwa verschraubt), was der Gitarre mehr Sustain (einen längeren Ton) verleiht.

Bei den meisten Modellen von Gibson ist die Kopfplatte abgewinkelt. Die Länge der Mensur beträgt bei Gibsonmodellen 628mm, was vergleichsweise kurz ist und gerade kleineren Händen das Spielen erleichtert.

 

Stratocaster und Telecaster

Auch der Gitarrenbauer Leo Fender beschäftigte sich mit dem Bau einer Solid Body-Gitarre. Er brachte eine Brettgitarre auf den Markt, die nach einigen Namenswechseln den Namen Telecaster bekam und heute noch ein beliebtes Instrument ist. Diese Gitarre ist mit zwei Single Coils ausgestattet, einer davon ist mit einer Metallkappe verdeckt. Die Telecaster ist ziemlich einfach gebaut, ein richtiges Brett eben. Sie ist von Country und Blues Musikern sehr beliebt, kennt aber auch härtere Gangarten. Später erweiterte Fender den Markt um einen neuen Meilenstein: die Stratocaster.

Diese Gitarre wies ein paar praktische Neuheiten auf: Ausfräsungen am Korpus bewirken, dass die Gitarre besser am Körper des Gitarristen liegt, ein mittlerer Single Coil kam hinzu und ein Vibratosystem, welches die Gitarre jammern lässt. Die Gitarre wurde sofort zu der bekanntesten E-Gitarre der Welt und wohl millionenfach kopiert.

Fendergitarren haben einen einfachen Korpus aus Erle oder Esche, einen angeschraubten Hals, eine gerade (nicht abgewinkelte) Kopfplatte mit einseitig angeordneter Mechanik. Die Mensurlänge bei Fendergitarren beträgt in der Regel 648mm, was eher als gross gilt, also nichts für kleine Fingerchen.

 

E-Bass / Elekto Bass

Nicht nur Gitarren werden verstärkt sondern auch Bässe. Sie sehen aus wie elektrische Gitarren, sind aber etwas größer, haben weniger, aber dickere Saiten und tönen tiefer. Auch hier sind Modelle von Fender wie der Jazz Bass und der Precision Bass in führender Position, aber auch Bässe von Ibanez und anderen Herstellern sind beliebt. Natürlich gibt es noch viele andere elektrische Gitarrentypen, aber die hier alle zu nennen, würde den Rahmen sprengen.

 

E-Bass

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Jazzgitarre

Um mit den aufkommenden lauten Jazzbands mitzuhalten, brauchten Gitarristen grössere und lautere Gitarren, wo sie so richtig fest dreinschlagen konnten. So wurde die Schlaggitarre (auch Jazzgitarre) erfunden. Besondere Merkmale einer Jazzgitarre ist das abstehende Schlagbrett als Schlagschutz, f-förmige Schalllöcher, häufig ein relativ hoher Steg und ein recht großer Korpus. Rein akustische Jazzgitarren sind heutzutage eher selten anzutreffen.

 

Gitalele

Die Gitalele ist etwa gleich gross wie die Ukulele, hat aber sechs Saiten. Sie ist in der Regel eine Quart höher gestimmt als die Gitarre: A D G C E A.

 

Hawaiigitarre

Hawaiigitarren oder Lap Steel-Gitarren sind extra für das Slidespiel gebaut worden. Diese Gitarre wird beim Spielen auf die Oberschenkel gelegt und mit einem Röhrchen gespielt, was diesen typischen Hawaiisound erzeugt. Dabei wird eine offene Stimmung verwendet.

 

Elektroakustische Gitarren

Elektroakustische normale Akustikgitarren (Klassik, Western etc.) mit einem eingebauten Mikrofon oder einem anderen Tonabnehmer. Man kann diese Gitarren also ganz normal verwenden, man kann sie aber auch an einen Verstärker anschließen, wenn man beispielsweise auf der Bühne besser gehört werden will. Diese Gitarren verfügen über eine in die obere Zarge eingelassene Bedienungsfläche mit Klangreglern, manchmal ist sogar ein Stimmgerät mit eingebaut.

 

Resonatorgitarre

Ebenfalls der Lautstärke zuliebe wurden die Resonatorgitarren erfunden, als es noch keine elektrisch verstärkten Gitarren gab. Ein metallerner Resonator auf der Vorderseite der Gitarre sollte das Instrument lauter machen.

Als später die elektrischen Gitarren auftauchten, waren die Resonatorgitarren nicht mehr so verbreitet. Jedoch wird sie häufig im Blues gebraucht für das Slide-Spiel. Eine der ersten Resonatorgitarren ist die Dobro, deshalb werden Resonatorgitarren häufig auch so genannt.

 

Jazzgitarre

Um mit den aufkommenden lauten Jazzbands mitzuhalten, brauchten Gitarristen grössere und lautere Gitarren, wo sie so richtig fest dreinschlagen konnten. So wurde die Schlaggitarre (auch Jazzgitarre) erfunden. Besondere Merkmale einer Jazzgitarre ist das abstehende Schlagbrett als Schlagschutz, f-förmige Schalllöcher, häufig ein relativ hoher Steg und ein recht grosser Korpus. Rein akustische Jazzgitarren sind heutzutage eher selten anzutreffen.

 

Resonatorgitarre

Ebenfalls der Lautstärke zuliebe wurden die Resonatorgitarren erfunden, als es noch keine elektrisch verstärkten Gitarren gab. Ein metallerner Resonator auf der Vorderseite der Gitarre sollte das Instrument lauter machen.

Als später die elektrischen Gitarren auftauchten, waren die Resonatorgitarren nicht mehr so verbreitet. Jedoch wird sie häufig im Blues gebraucht für das Slide-Spiel. Eine der ersten Resonatorgitarren ist die Dobro, deshalb werden Resonatorgitarren häufig auch so genannt.

 

Wandergitarre

Eine Wandergitarre ist eine einfache und robuste Akustikgitarre, die sich gut für Wanderungen und Zeltlager eignet. Optisch ähnelt sie ein wenig der klassischen Gitarre, ist aber etwas kleiner.

Man bekommt solche Gitarren auch in Warenhäusern zu sehr günstigen Preisen, ähnlich wie die Kinder- oder Jugendgitarre. Auf der Wandergitarre wird hauptsächlich begleitet, zum Beispiel eine Gruppe am Lagerfeuer. Die Wandergitarre wird auch Klampfe genannt.

 

Bassgitarre

Eine Bassgitarre ist eine grosse Gitarre mit vier bis sechs Saiten, welche eine Oktave tiefer klingen als die der Gitarre. Die Standartbesaitung ist EADG, wie die tieferen Saiten der Gitarre. Akustische Bassgitarren sind weniger verbreitet als elektrische. Auf Bassgitarren werden meistens einzelne Töne gespielt.

 

Semiakustikgitarre

(Auch Hollow Body, Halbakustik, oder Jazzgitarre genannt) Semiakustische Gitarren haben einen dünneren Korpus als akustische Gitarren und sind daher sehr leise. Deshalb werden sie durch einen elektromagnetischen Tonabnehmer verstärkt. Semiakustikgitarren basieren hauptsächlich auf der Jazzgitarre und werden daher auch so genannt.

 

Solid Body-Gitarre

Da der Resonanzkörper bei der elektrischen Gitarre beinahe überflüssig ist, kam man auf die Idee, diesen wegzulassen. Da eine solche Gitarre aber kaum in den Händen gehalten werden kann und das Holz eben doch noch für den Klang verantwortlich ist, hat man einen Korpus aus Holz ohne Hohlraum geschaffen. Diese Gitarren sind natürlich einiges schwerer, da mehr Holz dran ist als bei einer hohlen Gitarre.

 

Ukulele

Die Ukulele sieht aus wie eine kleine Gitarre mit vier Saiten. Sie wird mit einem Plektrum gespielt. Die vier Saiten entsprechen den höheren vier Saiten der Gitalele, nämlich: G C E A.

 

Gitalele

Die Gitalele ist etwa gleich gross wie die Ukulele, hat aber sechs Saiten. Sie ist in der Regel eine Quart höher gestimmt als die Gitarre: A D G C E A.

 

Hawaiigitarre

Hawaiigitarren oder Lap Steel-Gitarren sind extra für das Slidespiel gebaut worden. Diese Gitarre wird beim Spielen auf die Oberschenkel gelegt und mit einem Röhrchen gespielt, was diesen typischen Hawaiisound erzeugt. Dabei wird eine offene Stimmung verwendet.

 

Elektroakustische Gitarren

Elektroakustische normale Akustikgitarren (Klassik, Western etc.) mit einem eingebauten Mikrofon oder einem anderen Tonabnehmer. Man kann diese Gitarren also ganz normal verwenden, man kann sie aber auch an einen Verstärker anschließen, wenn man beispielsweise auf der Bühne besser gehört werden will.

Diese Gitarren verfügen über eine in die obere Zarge eingelassene Bedienungsfläche mit Klangreglern, manchmal ist sogar ein Stimmgerät mit eingebaut.

 

Semiakustikgitarre

(Auch Hollow Body, Halbakustik, oder Jazzgitarre genannt) Semiakustische Gitarren haben einen dünneren Korpus als akustische Gitarren und sind daher sehr leise. Deshalb werden sie durch einen elektromagnetischen Tonabnehmer verstärkt. Semiakustikgitarren basieren hauptsächlich auf der Jazzgitarre und werden daher auch so genannt.

 

Elektrische Solid Body-Gitarre

Da der Resonanzkörper bei der elektrischen Gitarre beinahe überflüssig ist, kam man auf die Idee, diesen wegzulassen. Da eine solche Gitarre aber kaum in den Händen gehalten werden kann und das Holz eben doch noch für den Klang verantwortlich ist, hat man einen Korpus aus Holz ohne Hohlraum geschaffen. Diese Gitarren sind natürlich einiges schwerer, da mehr Holz dran ist als bei einer hohlen Gitarre.

 

Akustische Gitarren

Akustische Gitarren sind Gitarren, die ohne Elektrizität funktionieren. Sie verfügen über einen hohlen Klangkörper (Korpus, engl. Body), welcher den Klang verstärkt. In den meisten Fällen befindet sich ein rundes, sogenanntes Schallloch in der Korpusdecke, welches denn Schall nach draußen lässt.

Bei Jazzgitarren haben diese Löcher auch eine F-Form (wie bei der Geige), manchmal treten auch andere Formen auf.Die Decke von akustischen Gitarre kann gewölbt (engl. Arch Top) oder flach (engl. Flat Top) sein. Die Decke ist meistens aus Fichte (engl. Spruce) oder Zeder (engl. Cedar), seltener auch aus Ahorn (Maple).

Zargen und Rückwand bestehen häufig aus Mahagoni (Mahogany), Wahlnuss (Walnut) oder einem anderen dunklen, schönen Holz. Manche akustischen Gitarren haben am Korpus eine Einbuchtung (Cut Away), welche das Spiel in höheren Lagen vereinfachen soll. Akustische Gitarren gibt es viele, am bekanntesten sind die klassische Gitarre und die Westerngitarre.

Die Saiten sind bei allen Gitarren gleich gestimmt, nämlich: E A D G H* E (Von der dicksten bis zur dünnsten Saite) * Der deutsche Ton H heisst international B. Da wir hier deutsch reden, nehme ich die deutsche Schreibweise, also H.